Fahrt zum Tongariro Nationalpark
17. Feb. 2011Der Campingplatz in Wanganui wurde nach einem gemütlichen Frühstück und dem ersten Dumpen unseres Abwassers wieder pünktlich zur Checkout Zeit verlassen. Bevor es jedoch weiter zum Tongariro Nationalpark gehen sollte, wurden die Reserven für die nächsten Tage im Pak'n'Save und New World Supermarkt aufgefüllt.
Während der Fahrt gab es bei schönem Wetter viele tolle Aussichten auf die sehr abwechslungsreichen Wiesen, Wälder, Bäche und Felsen der Umgebung. Auf manchen Berg- bzw. Hügelspitzen protzten vereinzelt große Bäume, die zum sonst nur mit Wiese überzogenen Teil einen wirklich interessanten und künstlich wirkenden Eindruck hinterließen. Einen kleinen Halt haben wir dann auch an einem zunächst vergeblich gesuchten Raukawa Wasserfällen eingelegt, der wie so oft erst menschenleer ist, aber sobald ein Auto auf dem Parkplatz steht direkt mehrere nachfolgende Autos anzulocken scheint.
Kurz vor Whakapapa, unserem Campingplatz, gab es noch einen kurzen Stop an den Tawau Falls, die mit einer wunderschönen Blaufärbung und einigen anschießenden Stromschnellen wirklich traumhaft waren. Leider war das tolle Wetter des ersten Reiseteils in der zweiten Hälfte deutlich wolkiger und dadurch weniger sonnig.
Nachdem wir am Campingplatz angekommen waren, sind wir getrennter Wege zu den Silica Rapids gewandert, während sich David und Verena auf den etwas kürzeren Ridge Track gestürtzt haben. Auf den Silica Rapids gab es einen wunderbar abwechslungsreichen Weg durch Wälder, über alpine Bergwiesen und Sümpfe, entlang einiger Stromschnellen und über von Mineralstoffen verfärbten Felsen. Über einen kleinen Umweg konnten wir noch eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und Ebenen genießen, wodurch wir aber entlang der Passtraße wieder zurück zum Campingplatz laufen mussten.
Als Tagesabschluss wurde der Grill nochmal eingeschaltet - der Gasgrill hat seine Vorteile :-p - und wir haben uns mal etwas vom Lamm gegrillt, was sehr sehr lecker war. Irgendwie gingen alle ziemlich früh ins Bett, obwohl der Tag nicht so anstrengend war wie der 8-Stunden-Wandertag :-)
Route
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