Fiordlands - Manapouri
25. Jan. 2011Der Tag fängt leider nicht so schön sonnig an, wie er am Abend vorher zuende gegangen war. Die Berge hängen bereits in den Wolken, wohingegen die Ebene am See noch ein bisschen Sonne abbekommen hat. Nach einer kurzen Fahrt in den Ort haben wir uns ein Wassertaxi für 10 NZD genommen und eine Wanderung auf einer Halbinsel, die nur per Wasserweg erreichbar ist gestartet. Das Wassertaxi ist übrigens ein lausiges Ruderboot, bei dem man auch noch selber rudern muss :-) hat aber trotzdem Spaß gemacht und war eine willkommene Abwechslung zu den sonst sehr beinlastigen Wanderungen.
Auf der Halbinsel angekommen sind wir durch sehr abwechslungsreiche Wälder bis zu einer kleinen Hütte, die direkt am Lake Manapouri liegt, gewandert. Die Wälder hatten teilweise Ähnlichkeit mit den bereits besuchten Wäldern der letzten Tage, allerdings kam hier in einer Wanderung alles zusammen. Sowohl dichte Farne, als auch Lichtungen mit Gräsern oder dichtes Gestrüpp haben sich hier den Platz mit den hohen Bäumen geteilt.
Die Wanderung war zum Glück nicht mit den vorhergesagten starken Regenfällen gespickt, sondern nur mit kleineren Schauern, die man unter den hohen Bäumen kaum gespürt hat, und sogar mit sonnigen Augenblicken gesegnet. Unsere mittägliche Essenspause haben wir allerdings nicht an der erwähnten Hütte gemacht, da wir sonst wie ein Streuselkuchen gepisakt von Sandflies (die Moskitos in Neuseeland) zurückgekehrt wären. Etwas weiter im Wald haben wir dann weniger Probleme mit den Sandflies gehabt, blieben aber auch nicht ganz verschont.
Am Abend gibt es nochmal etwas leckeres Gebratenes auf den Gasoven der eigenen kleinen Hütte und ein paar Minuten Internet für eure mehrtäglichen Bilder und den Wetterbericht für die nächsten Tage. Und dann heißt es früh ins Bett, da wir morgen früh um 7:30 am Bootshaus unsere Kayaktour starten werden.