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Die Gletscher an der Westküste

30. Jan. 2011

Der Wecker klingelte um 5:30 Uhr. Nach einem kurzen Blick nach draußen haben wir uns wieder umgedreht... Leider hatten wir nicht das sonnige sondern das regnerische Wetter erwischt. Nachdem wir unser Hab und Gut so schnell wie möglich durch den Regen ins Auto gepackt haben, sind wir auch gleich durch die Landschaft gesaust.

Nach der bisher längsten Strecke von zwei Stunden ohne Pause sind wir in eine Schotterpiste eingebogen, um einen Aussichtspunkt am Fox Glacier zu besichtigen. Unsere Brötchen, was zu Trinken, die Regenjacken, die Kamera und einen Regenschirm haben wir uns gegriffen und wollten wir uns auf zum Aussichtspunkt machen. Nachdem wir die Straße überquert hatten waren wir schon da! Etwas überrascht über den kurzen Weg haben wir entschlossen den längeren Weg von ca. 40 Minuten zu machen, um uns die Beine noch etwas zu vertreten. Auf dem Weg haben wir noch einen Deutschen aus dem Schwarzwald getroffen, mit dem wir noch ausgiebig gequatscht haben und Reiseinfos ausgetauscht haben. Der Weg führte etwas weiter als eigentlich geplant war über eine Parallelstraße unserer Schotterpiste zum nächstgelegenen Parkplatz des Gletschers. Das Wetter wurde leider immer nasser, wobei der Gletscher auch ohne großartige Weitsicht sehr beeindruckend war. Ein Foto auf der Informationstafel zeigt wie schön der Gletscher bei dem heute leider fehlenden Sonnenschein aussehen muss.

IMG_1960 der erste Blick auf den Gletscher.jpg
IMG_1960 der erste Blick auf den Gletscher.jpg
IMG_1963 der gruene Dschungel.jpg
IMG_1963 der gruene Dschungel.jpg
IMG_1964 die bisher aelteste und wackeligste Haengebruecke.jpg
IMG_1964 die bisher aelteste und wackeligste Haengebruecke.jpg
IMG_1967 ein wunderschoener gruen und blaufarbender Gletschersee.jpg
IMG_1967 ein wunderschoener gruen und blaufarbender Gletschersee.jpg
IMG_1969 die Geroellfelder des Gletschers.jpg
IMG_1969 die Geroellfelder des Gletschers.jpg
IMG_1973 steile Felswaende auf der anderen Seite.jpg
IMG_1973 steile Felswaende auf der anderen Seite.jpg
IMG_1974 der Gletscher in Nah.jpg
IMG_1974 der Gletscher in Nah.jpg
IMG_1979.jpg
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IMG_1980 So sieht es auf einer Infotafel aus.jpg
IMG_1980 So sieht es auf einer Infotafel aus.jpg

Einen letzten Stop im Regen haben wir an einem kleinen See gemacht, von dem aus man einen schönen Blick auf den zweiten der großen Gletscher, den Franz Josef Glacier, werfen konnte. Vom Regen wieder ins trockene Auto getrieben ging die Fahrt bei mehr oder weniger Regen ohne nennenswerte Stops weiter Richtung Greymouth.

IMG_1981 Der Gletscherblick von einer anderen kurzen Wanderung.jpg
IMG_1981 Der Gletscherblick von einer anderen kurzen Wanderung.jpg
IMG_1982.jpg
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IMG_1983.jpg
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So ganz ohne Stops ging es dann aber doch nicht :-P so dass wir in Ross, einem kleinen Goldgräber Dörfchen, einen Halt eingelegt haben, um einen kurzen Spaziergang über einen alten Friedhof und die Reste der Goldgräberanlagen zu gehen. Die Goldgräber haben überall in den Bergen Tunnel und Brücken für den Transport des Wassers gebaut, welches für das Herauswaschen des Goldes benötigt wurde. Die Tunnel sind noch gut zu erkennen und die Metallrohre haben bereits einige Jahre überstanden, die Holzkonstrukte sind jedoch schon meist vollständig zerfallen oder sind nur noch ansatzweise zu entdecken.

IMG_1987 ein alter Goldgraeberfriedhof in Ross.jpg
IMG_1987 ein alter Goldgraeberfriedhof in Ross.jpg
IMG_1990 Minenschaechte und Wasserloecher in Ross.jpg
IMG_1990 Minenschaechte und Wasserloecher in Ross.jpg
IMG_1993 eine alte Goldgraeberhuette in Ross.jpg
IMG_1993 eine alte Goldgraeberhuette in Ross.jpg
IMG_1994.jpg
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IMG_1996 immer wieder entdeckt man schoene Kleinigkeiten im Wald.jpg
IMG_1996 immer wieder entdeckt man schoene Kleinigkeiten im Wald.jpg
IMG_1999.jpg
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IMG_2002 ein neues Steg fuehrt entlang der alten Wasserwege.jpg
IMG_2002 ein neues Steg fuehrt entlang der alten Wasserwege.jpg
IMG_2003 Metallrohre und Holzgestelle haben Wasser zu den Minen geleitet.jpg
IMG_2003 Metallrohre und Holzgestelle haben Wasser zu den Minen geleitet.jpg
IMG_2007.jpg
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IMG_2008.jpg
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IMG_2013 ein echter Flugkuenstler.jpg
IMG_2013 ein echter Flugkuenstler.jpg
IMG_2018 der Regen zaubert ueberall Wassertropfen hin.jpg
IMG_2018 der Regen zaubert ueberall Wassertropfen hin.jpg

In Greymouth kauften wir noch schnell etwas für die abendliche Kochkunst ein und haben in der großen Küche ein feines Mahl gezaubert. Der Sack Möhren ist leider etwas zu groß, um von einer Person allein gegessen zu werden, so dass es noch ein paar weitere Tage Möhren als Gemüsebeilage geben wird :-) Die Kombination aus Rind- oder Lammfleisch, Möhren und Kartoffeln bin ich allerdings noch nicht leid, so dass die Reste des Möhrensacks nicht weiter schlimm sind. Nach intensiver Studie des Wetterberichts werden wir vermutlich an die Ostküste fahren, um dort ein bisschen Sonne zu tanken und auf besseres Wetter für die Abel Tasmen Region zu warten.

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