Hot Water Beach - Hahei Beach - Thames
25. Feb. 2011Um einen Sonnenaufgang am Hot Water Beach zu sehen, und gleichzeitig in einem selbstgeschaufeltem Pool zu liegen, mussten wir mal wieder ziemlich früh raus. Unser Wecker riss uns dafür aus den Träumen und wir machten uns noch vor dem Morgengrauen auf zum Strand. Der Trubel vom Vortag war vollständig verschwunden und statt sich den Strand mit Hunderten zu teilen, hatten wir ihn für uns alleine (zumindestens bis kurz vor Sonnenaufgang). Wir haben uns die beste Stelle für unseren Pool ausgesucht und haben mit dem geliehenen Spaten ein Loch ausgehoben. Zur Hälfte wurde es von den 65 Grad warmen Quellen und zum anderen Teil von kalten Wasser gefüllt, so dass wir einen angenehmen warmen Pool hatten. Später zum Strand kommende Touristen haben sich die heißesten Stellen ausgesucht und hatten ziemlich schmerzverzogene Gesichter beim Hineinsetzen... :-)
Nachdem weitere Personen zum Poolschaufeln gekommen waren, haben wir unseren nun durch das ganze Gewusel ungemütlich gewordenen Pool verlassen und sind ein wenig den Strand entlang zu den Dünen gelaufen, um dort noch ein paar schöne Fotos im bezaubernden Morgenlicht zu schießen.
Nach dem Müslifrühstück fuhren wir nach Hahei, von wo aus zur Cathedral Cove - ein aus Kalkstein gespülter Felsbogen - laufen wollten. Leider war der Wanderweg wegen starker Regenfälle im Januar und der damit verbundenen Erdrutsche gesperrt, so dass wir lediglich eine Aussichtsplattform und zwei steinige Buchten besichtigen konnten. Die angepriesene Unterwassertierwelt konnte man wegen rauher See und dem aufgewühlten Meer leider nicht sehen.
Somit haben wir den nächsten Stop nur wenig später an einem Sandstrand (Hahei Beach) mit starker Brandung und umwerfenden Wellen eingelegt. Dort haben wir uns von den Meterhohen Wellen kräftig durchwirbeln lassen, oder etwas weiter vom Strand entfernt von den Wellen nur sanft hin- und herschaukeln lassen. So starke Wellen habe ich persönlich noch nicht erlebt, denn je nach Stärke konnte man umgerissen werden und einige Meter über den Sand geschleudert werden. Wir hatten hier wirklich viel Spaß :-P
Den weiteren Tag haben wir mit einer längeren Fahrt über Coromandel Town bis nach Thames verbracht. In Coromandel Town haben Lisa und ich uns geräucherte Muscheln gekauft, die am Abend als Nachtisch zum Steak gedient haben. Während der Fahrt haben wir unzählige neongrün leuchtende Wiesen passiert und ein paar tolle Aussichten genießen können. An einem Parkplatz haben sich vier Truthähne blicken lassen, die aber ziemlich dumm über die Straße gestolpert sind und dabei schon fast überfahren wurden.
Am Abend haben Lisa und ich noch den Sonnenuntergang an der Strandpromenade von Thames genossen. Einige Möven haben dabei für einige Abwechslung gesorgt, da sie sich um ein paar Fischreste stritten. Der Abend wurde mal wieder durch ein leckeres Steak abgerundet.
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