Jacks Blowhole, Purakaunui Falls, Matai Falls und anderes
21. Jan. 2011Der Tag begann bewölkt und stürmisch, aber trocken. Zunächst wollten wir euch noch die letzten Tage per Fotos und zwischenzeitlich bereits geschriebenen, aber noch nicht onlinegestellten Texten präsentieren, das ganze stellte sich durch einige Schwierigkeiten mit Umlauten und der Uploadgeschwindigkeit etwas langwierig dar. Mittags ging es dann endlich weiter zu Jacks Blowhole, wobei wir zunächst nicht wussten, was genau uns erwarten würde. Am Parkplatz angekommen machten wir uns auf den ausgeschilderten Weg und wunderten uns, als über eine der sonst nur von Schafen genutzten Wiese ein Auto fuhr. Nach weiteren parkenden Autos kam uns auch gleich einer vom Filmteam entgegen, der uns über den Dreh eines Filmes aufmerksam machte. Zum Glück konnten wir den Aussichtspunkt trotz der Dreharbeiten am Film "two little boys" betreten und den Blick in ein skuriles 55m tiefes, 144m langes und 68m breites Loch - mitten in einer Wiese ca. 200m von der Küste entfernt - werfen, in das ständig Wasser vom Meer her reinströmte.
Der nächste Haltepunkt waren die Purakaunui Falls - ein paar sehr schöne Wasserfälle - die nach nur wenigen Minuten Fußweg vom Parkplatz erreichbar sind. Den kurzen Fußweg haben wir mit Kamera, Stativ und Mittagessen beschritten. Bei ein paar wundervollen Langzeitbelichtungen der Wasserfälle und einem leckeren belegten Baguette haben wir dem Rauschen des Wassers gelauscht. Auf der weiteren Fahrt haben wir kurzerhand noch bei zwei weiteren Wasserfällen (Matai Falls und Horseshoe Falls) gehalten, die zwar nicht auf unserem Plan standen, aber ebenfalls wunderschön waren. Auch hier war der Fußweg so kurz, dass man das Stativ mit wenig Mühe herumschleppen konnte. Eine kleine Auswahl der Bilder seht ihr in den Bildern.
Das nächste Hostel war nur über eine 7km lange Schotterpiste erreichbar und liegt mitten in den Catlins, einer schönen Landschaft mit viel Gras, noch mehr Schafen und einigen noch sehr ursprünglich Neuseeländisch aussehenden Urwäldern. Eine Wanderung durch einen dieser Wälder zum Strand in der Nähe war im Sonnenschein eine Abwechslung zu den sonst sehr weiten Aussichten. Im Wald begegnet man alle Nase lang umgestürtzten Bäumen, matschigen Stellen und, wenn man aufmerksam und ruhig geht, einigen Tieren und seltsamen Vögeln. Ein besonders verrückter Vogel hatte einen großen gefiederten Schwanz, einen kleinen Körper und ein paar Flügel, mit denen er fast wie ein Kolibri fliegen konnte. Er war erstaunlich neugierig und flog nicht weg, sondern kam immer näher an uns heran. Nach ein paar Minuten ist er dann aber doch abgehauen. Einen Igel haben wir auch mitten auf dem Weg gesehen, allerdings gab es keine Robben oder Seelöwen am Strand. Die Sonne haben wir an einer windstillen Stelle am Strand genossen. Am Abend ging es dann wieder zurück zum abgeschiedenen Hostel in Tahakopa. Bei einem leckeren Stück Fleisch, einigen Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten haben wir uns noch mit den Betreibern über allerhand Themen unterhalten.
Route
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