Kapiti Island
15. Feb. 2011Mit einem frühen Wecker um 6:30 begann der Tag, der uns so früh aus dem Schlaf reißen musste, damit wir die Fähre auf die Kapiti Insel nehmen konnten. Kapitit Island heißt das Naturschutzgebiet, das ca. 22km von der Küste entfernt liegt und vollständig von den eingeschleppten Säugetieren befreit wurde und nun für viele der bedrohten Vogelarten eine Zufluchtsstätte bietet. Viele neuseeländische Vogelarten haben sich den im restlichen Teil der Welt von Säugetieren beherrschten Gebieten zu Nutze gemacht und nisten beispielsweise auf dem Boden, haben das Fliegen verlernt oder haben einfach keine Angst vor Fressfeinden entwickelt, so dass Ratten oder wieselartige Tiere den einheimischen Vögeln schnell und in bedrohlichem Maße die Lebensräume streitig machen. Damit diese kleinen Inseln weiterhin ohne Säugetiere verbleiben, wurden die Rucksäcke nach solchen Tieren durchsucht, bevor wir auf die nur sehr begrenzt zugängliche Insel übersetzen durften.
Die ca. 6 Stunden Aufenthalt auf der Insel haben wir genutzt, um die Spitze der Insel für eine tolle Aussicht auf die Küste und die Insel zu erklimmen. Dabei haben wir viele Vögel gesehen, die uns teilweise sehr neugierig, teilweise aber auch sehr scheu begegneten. Ein Highlight war ein Kaka Papagei, der sogar auf Verenas Schultern landete und den Müsliriegel suchte, den sie kurz vorher gegessen hatte :-) Die Zeit bevor das Boot uns wieder zurückbringen sollte, nutzten wir für eine kleine Abkühlung im glasklaren Wasser am Strand, wo es merkwürdige Quallen gab, die sehr stark einem Verhüterlie ähnelten.
Gegen Nachmittag ging es wieder mit dem Boot zurück ans Festland, wo wir mit dem Wohnmobil weiter nach Wanganui zu unserem nächsten Campingplatz fuhren. Mit einem gemütlichen Grillen wurde der Tag beendet, wobei wir einen tollen Sonnenuntergang am nahgelegenen Fluss bestaunen konnten.
GPS Track
Die Wanderstrecke und die Bootsanfahrt sind auf dieser Karte zu sehen, leider hat der Akku vor der Rückfahrt schlapp gemacht, so dass es keine Rückfahrt zu sehen gibt, dieser würde aber noch zum nördlichsten Punkt führen und von dort aus erst wieder zum Startpunkt zurückkehren.
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Route
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