Mount Ruapehu und Taranaki Falls
18. Feb. 2011Der Tag begann für uns - Lisa und mich - gegen kurz vor 6 Uhr in der Früh, da wir uns einen Sonnenaufgang in den umliegenden Bergen anschauen wollten. Nach einem kleinen Stück durch einen kleinen flachen Wald mit vielen Sträuchern und einigen Bäumen führte der Weg hinauf über eine alpine Graslandschaft mit vielen kleinen Sträuchern auf eine kleine Anhöhe, von der aus wir die umliegende Berge sehen konnten. Diesen Ridge Track hatten David und Verena am Abend des Vortages bereits erkundet und bei gutem, klarem Wetter eine gute Aussicht versprochen. Ein wenig Morgenrot konnte man bereits am Horizont um die hohen Berge herum sehen, so dass unsere Vorfreude auf den Sonnenaufgang bei dem klaren schon sehr anstieg. Als wir den Sonnenaufgang und die ersten Sonnenstrahlen kurz nach 7 Uhr erblicken konnten, waren die Qualen des frühen Aufstehens völlig vergessen.
Wieder zurück am Wohnmobil haben wir die anderen noch etwas schlafen gelassen und uns etwas später alle zusammen ein Frühstück gemacht, um wie immer ziemlich pünktlich zur Checkout Zeit um 10 Uhr den Campingplatz zu verlassen und mit dem Wohnmobil die Passstraße weiter bergauf in Richtung Mount Ruapehu zu fahren. Der Berg war leider nicht mehr wie während unseres Spazierganges zum Sonnenaufgang wolkenfrei, sondern hatte sich in dichten Nebel gehüllt. Wir haben uns trotzdem mit der Seilbahn hinauffahren lassen, um weiter oben eine vielleicht bessere Aussicht zu bekommen. Die Fahrt des zweigeteilten Sesselliftes dauerte ca. 20 Minuten und wurde in Zweierliften bzw. im zeiten Teil in Vierliften bewerkstelligt. Die Aussicht sollte allerdings während der gesamten Zeit nicht besser werden, über das allerdings beeindruckende, bunte Felsen, Steine und große Geröllfelder hinwegtrösten konnten.
Nach der Talfahrt des Sesselliftes haben wir noch einen Halt an den Taranaki Falls gemacht, zu denen wir eine Stunde gelaufen sind. Die Sonne hat den größtern Teil dieser Wanderung für deutlich wärmere Temperaturen gesorgt, uns wieder aufgewärmt und für freie Sicht über 10m belohnt :-) Den 20 Meter hohen Wasserfall haben wir uns kurz vor und während des Mittagessens angeschaut.
Den restlichen Tag haben wir mit der kurzen Fahrt nach Taupo verbracht, wo wir uns ein wenig den Strand und die Stadt anschauten, bevor wir die Anfahrt zum Campingplatz machten. Auf dem Campingplatz gab es das größte Hüpfkissen - eine Mischung aus Trampolin und Hüpfburg - in Neuseeland. Den Abend haben wir mal wieder mit Grill, Fleisch, Salat und Bier gemütlich ausklingen lassen.
Route
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