Orewa - Red Beach - Auckland
04. März 2011Der letzte Abend war mit etwas aufgeheitertem Himmel zu Ende gegangen und für den nächsten Tag waren gegen Abend Schauer und Regen angekündigt. Meine Hoffnung am Morgen noch einen tollen Sonnenaufgang zu sehen, wurden zunächst herbe enttäuscht, da ich beim Blick aus dem Wohnmobil nur Wolken und keine helle Verfärbung am Himmel erkennen konnte. Als ich dann so im Bett lag, kam es mir plötzlich seltsam vor, dass man vorbeifahrende Autos hat sehen können - ich hatte zur falschen Seite geschaut... :-P
Richtung Osten konnte man bereits eine deutliche gelbe Färbung erkennen, was mich schnell nach draußen trieb, um am Strand ein paar tolle Fotos zu schießen und einen grandiosen Sonnenaufgang genießen zu können. Das Farbenspiel vor dem eigentlichen Sonnenaufgang war dabei bereits der Höhepunkt.
Nach dem Frühstück hatte David auch seinen Skydive organisiert und wurde nur 10 Minuten später am Campground eingesammelt. Lisa und ich haben den Vormittag am Red Beach bei sonnigem Wetter verbracht und noch einmal die Chance genutzt ins Wasser zu gehen. Leider zogen schon viele Wolken auf, die immer wieder für schattige Phasen am Strand sorgten.
Nach ca. 4 Stunden (so lange sollte das Skydiving dauern) hatten wir uns bereits auf den Weg zum Kelly Tarltons Aquarium in Auckland gemacht, wo wir die anderen beiden wieder treffen wollten. Im Aquarium konnte man allerhand Pinguine, Fische, Rochen, Krebse, Korallen und diverse andere Meerestiere sehen. Unsere Zeitplanung war sogar so gut, dass wir eine Fütterung der Königspinguine, der Fische und Haie, sowie der Rochen mit ansehen konnten. Die Königspinguine sind in einem gekühlten Raum mit programmierten Tag-Nacht-Saison-Wetter-Rythmus untergebracht, durch das man mit einer Art Geisterbahn in einem beheizten Schneemobil fahren kann. Das Fischbecken ist mit einer Art Glastunnel versehen, so dass man überall um sich herum Fische sehen kann. Die Fortbewegung ist in diesem Tunnel mit einem Fließband beschleunigt, von dem man absteigt, um sich die Fische näher anzuschauen. Gegen Ende der Tour gab es noch diverse kleine Aquarien, in denen Korallen und Schalentiere untergebracht waren. Nach einigen beeindruckenden Stunden im Aquarium und einem heißgelaufenem Speicherchip in der Kamera ging es mit dem Wohnwagen auf Parkplatzsuche in Auckland, um den restlichen Tag dort zu verbringen.
Auckland ist die größte Stadt Neuseelands, in der fast alle Neuseeländer wohnen, weshalb sie auch wirklichen Großstadtcharakter ausweisen kann. Unsere Stadttour wurde leider durch einsetzenden Regen sehr ungemütlich und wurde nach einem kurzen Imbiss abgebrochen. Weil unser eingeplanter Campingplatz in Auckland bereit voll ausgebucht war, haben wir mal wieder den Orewa Campingplatz als Übernachtungsplatz ausgewählt. Bei ständigem Regen haben wir noch die Skydiving-Videos und Bilder geschaut, bevor die letzte Nacht im Wohnmobil angebrochen wurde.
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