Westküste - Pancake Rocks und Karamea
31. Jan. 2011Nachdem wir die aktuelle Wettervorhersage im regnerischen Greymouth für den nächsten Ort mit Sonnenschein (we are looking for sunshine) überprüft hatten - Sonnenschein je nördlicher man fährt - packten wir unsere sieben Sachen ins Auto und machten uns munter auf den Weg Richtung Karamea. Mit seinem subtropischen Meeresklima, wie der Lonely Planet schreibt, sollte es in Karamea, welches sogar nördlicher als Wellington liegt - auf die Nordinsel kommen wir ja erst am 13.2. - wärmer und trockener als an der übrigen Westküste sein. Hoffen wir mal auf Sonnenschein :)
Ein kurzer Zwischenstopp bei den Pancake Rocks (Pfannkuchenfelsen) zeugte noch nicht von besserem Wetter. Auf leichteren Regen wartend, versüßten wir uns den Regentag mit Schokoladenkuchen essen *yummy*. Bei wirklich etwas nachlassendem Regen, zeitweise war es sogar wenige Minuten (<5min) trocken, ging es zu den Pfannkuchenfelsen, glücklicherweise bei Flut. Es gab allerhand Höhlen, in denen das Wasser reinschoss, Schornsteine, wo Wasserdampf (bzw. Wasserspritzer) herausschossen und die Pfannkuchenfelsen, die interessante Felsformationen darstellen, zu sehen.
Der weitere Weg über eine - der laut Reisebericht - schönsten Straßen der Welt sind wir bei leichtem Regen und schlechter Sicht bei wenigen Haltepunkten bis nach Karamea gefahren. Das Wetter lockerte dabei deutlich auf und ein paar Sonnenstrahlen ließen sich blicken. Über enge Passstraßen und scheinbar endlos lange Straßen kamen wir schließlich im sonnigen Karamea an. Der Reiseführer und der Wetterbericht sollten Recht mit ihrer Sonnenvorhersage behalten, denn den ganzen restlichen Tag haben wir bei herrlichem Sonnenschein das vollkommen ruhige Hostel namens Rongo verbracht. Neben einem üppig blühenden Kräutergarten, einer Hängematte und einer Bob Marley Athmosphäre gabe es einen eigenen Radiosender, an dem man sich frei vergnügen konnte und die umliegenden Lautsprecher des Hostels und aller Auto-, Küchen-, oder sonstigen Radioempfänger mit guter oder weniger guter Musik versorgen.
Mein 60mm Makroobjektiv hatte in dem insektenreichen Garten den ersten erwähnenswerten Auftritt und hat einige wirklich interessanter Bilder geschossen. Der Abend ging gemütlich zuende und sollte am nächsten Tag mit viel Fahrstrecke beginnen.
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