Tunnel Beach
19. Jan. 2011Der Tag nach dem miesen Regen begann wieder mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Nach einem Müslifrühstück ging es gleich los zum ersten Tagespunkt, dem Tunnel Beach. Der Weg dorthin führte über Straßen, die wir zwar am Vortag schon gefahren waren, die nun aber mit einer wunderschönen Landschaft dienen konnten. Am Tunnel Beach Parkplatz angekommen gingen wir zunächst über eine Wiese herunter zur Klippe und haben schon die tosenden Wellen gegen die Felswände gesehen. Der Wind war deutlich stärker als am Vortag und hat die See kräftig aufgewühlt und sorgte für gefühlt tiefere Temperaturen.
Weiter ging es nach Dunedin, einer Studentenstadt im Südwesten der Südinsel, die für den übermäßigen Alkoholkonsum der Studenten bekannt ist. Nach einer kurzen Stadterkundung (Octagon, Bahnhof und Uni) sind wir mit dem Auto zur steilsten Wohnstraße der Welt gefahren, der Baldwin St. Die Straße zu finden war anhand der übermäßigen Anzahl an Passanten recht leicht. Bei einem kurzen Spaziergang die Straße hinauf bis zum Ende haben wir lustige Fotos geschossen. Danach haben wir es uns aber auch nicht nehmen lassen den Mietwagen zu testen und die Straße damit im ersten Gang hochzukriechen - bergauf lag man richtig waagerecht in den Sitzen. Bergab war ein seltsames und unsicheres Gefühl.
Zum Mittagessen gabs dann nach mehreren Suchanläufen um 17 Uhr unsere erste Pizza auf der Südhalbkugel. Mit dem Wagen sind wir dann auf der Passstraße auf die Otago Peninsula zu einem kleinen Rastplatz mit grandioser Aussicht gefahren, um hier in vollen Zügen die "Meatlover"-Pizza zu genießen. Unser nächstes Ziel war die Sandfly Bay von gestern, um jetzt etwas später erneut die Pinguine zu beobachten. Das schöne Wetter war allerdings einem kalten, regnerischen und immer noch stürmischen Wetter gewichen. Eingepackt in warme Sweatshirt, Regenjacke und Regenhose machten wir uns auf den Weg Richtung Strand, kehrten jedoch nach einigen Metern wieder um, da es einfach zu umgemütlich war.
Zurück im Hostel haben wir den restlichen Abend mit vier weiteren Deutschen verbracht, die sich auch in das Hostel einquartiert hatten. Mit einem netten Pärchen aus Frankfurt haben wir uns bis in die späten Abendstunden über die Erlebnisse des jeweiligen Urlaubs ausgetauscht.
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