Fahrt nach Paerakariki
14. Feb. 2011Nach einem langen Ausschlafen (bis 9.00 Uhr) ging es kurz nach dem Frühstück zunächst noch etwas ins Landesinnere um Rivendill zu erkunden. Dort gab es einige Drehorte der Herr der Ringe Trilogie zu sehen, sowie einen schönen kleinen Spaziergang durch einen kleinen Urwald. Der Riverwalk ist seinem Namen allerdings nicht wirklich gerecht geworden, denn bis auf den Start- und Endpunkt hat man den Fluss nicht sehen können :-P Um die Herr der Ringe Szenen zu erkennen, haben wir wohl nicht oft und ausgiebig genug die Filme geschaut, denn wir konnten nicht wirklich etwas wieder erkennen können.
Mit einem kleinen Umweg über die Küstenstraße, ein paar schönen sonnigen Augenblicken und einem kurzem Stop in einem Supermarkt sind wir bis zum Campingplatz in Paerakiriri gefahren. Das Wetter war leider nicht besonders gut, von Nieselregen bis hin zu kräftigen Schauern gab es fließende Übergänge. Nach ein paar Stunden im Wohnwagen und allerlei Sortierung und Abhaken kleinerer Arbeiten haben wir uns auf den Weg zum Strand gemacht, um das gegen Nachmittag besser werdende Wetter auszunutzen.
Bis zum Strand sind wir aber gar nicht gekommen, denn nur 50m von unserem Stellplatz gab es einen Kinderspielplatz mit großen Trampolinen, die für bis 11jährige und über 11jährige Personen benutzt werden durften. Nach vielen, vielen Sprüngen haben wir es dann doch noch zum Strand geschafft und haben einen kurzen Spaziergang entlang des Strandes gemacht, von dem aus man bereits Kapiti Island (unser Ziel am nächsten Tag) sehen kann.
Als wir wieder zurück am Wohnmobil angekommen waren, haben wir noch etwas Zeit verbummelt und als ich die Sonne auf die umliegenden Bäume hab scheinen sehen, kam etwas Hektik auf. Die optimistische Hoffnung eines Sonnenuntergangs sollte nach diesem regnerischen Tag noch belohnt werden, so dass Lisa und ich nach einem kleinen Sprint zum Meer noch einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen konnten. Danach gab es erstmal wieder etwas vom Grill. Allerdings hatte der Grill so seine Probleme mit den kräftigen und wechselnden Böen, die immer wieder die Flammen ausgeblasen haben. Nach einem letztlich doch funktionierendem Grillen gab es ein leckeres Mahl, das von einem gemütlichen Abend gefolgt wurde.
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