Matai Bay - Falls - Waipoua Forest
02. März 2011Den heutigen Morgen haben wir mit blauem Himmel und Sonne erlebt, was sich leider durch immer mehr aufkommende Wolken schnell geändert hat. Bevor wir unsere lange Fahrtstrecke in Angriff nehmen wollten, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Matai Bay, der laut Reiseführer ein karibisches Ambiente hatte, was wir aber nur entfernt erkennen konnten. Als die Sonne den Strand noch einmal heimsuchte, sah es aber schon deutlich mehr nach Karibik aus.
Während der weiteren Fahrt zu einer Wanderung zu Wasserfällen zog das Wetter leider weiter zu, so dass wir die Wasserfälle bei vollständiger Bewölkung sahen. Der kurze Weg zu den Wasserfällen verlief durch einen dichten Wald, weshalb wir die Sonne gar nicht nötig hatten :-) Das Stativ hat mir wieder gute Dienste geleistet und bei der langen Belichtungszeit geholfen verwacklungsfrei zu fotografieren.
Nachdem wir die Wasserfälle und die lange Schotterpiste hinter uns gelassen hatten, fing es während der Fahrt immer wieder an zu regnen. Sonne konnte man den restlichen Tag leider nicht mehr sehen. Glücklicherweise war es stellenweise trocken und wir konnten bei Opononi die riesigen Sanddünen auf der gegenüberliegenden Seite der großen Bucht sehen (auch wenn es bei Sonnenschein noch deutlich schöner ausgesehen hätte). Den anfänglich als Übernachtungsmöglichkeit ausgewählten Campingplatz in Opononi haben wir aber nach einem kurzen Blick und ein paar Hinweisen der dortigen Camper schnell verworfen und sind weitergefahren :-P
Einen schnellen Stop beim größten (von der Baummasse), lebenden Kauri-Baum haben wir im Waipoua Forest eingelegt, bevor der Regen uns zurück ins Wohnmobil getrieben hat und uns die weiteren Besuche der anderen größten bzw. beeindruckendsten Kauri-Bäume vereitelt hat. Dieser Baum ist gigantisch groß, mehrere Meter breit, misst einen 13m Umfang und man fühlt sich davor ganz klein. Wenn es das Wetter am nächsten Tag zulässt wollen wir noch ein paar kleine Wanderungen zu den anderen heute ausgelassenen großen Bäume nachholen.
Nach einer weiteren längeren Fahrt sind wir endlich am deutlich besser aussehenden Campground (die üblichen Top10 Campgrounds) angekommen und haben den restlichen Abend dort gemütlich grillend verbracht.
Route
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