Schifffahrt zur Nordinsel
13. Feb. 2011Die Abgabe des Mietautos stand an diesem Morgen bevor, so dass alle Tüten, Beutel, Taschen, Schuhe, Flaschen und sonstiges über die letzten vier Wochen angesammelte Utensil tragfertig verpackt werden musste. Das große Verstauen unserer Sachen in die Reisetaschen hatten wir schon am Vorabend erledigt, damit wir am Morgen nicht ganz so viel Arbeit hatten. Nach kurzem Frühstück wurde der Tank vom Auto voll getankt, um den Mietbedingungen nachzukommen. Während das erste (unser) Auto schon an der Vermietung abgegeben wurde, hatten unsere Mitstreiter ihr Auto noch schnell als Gepäcktransport zur Fähre benutzt, bevor auch dieses Auto zurückgegeben wurde.
Da alles so schnell ging, durften wir bis zum Einchecken zur Fähre noch ca. 45 Minuten warten :-P Auf der Fähre konnte man glücklicherweise viele kleinere Taschen als Handgepäck mitnehmen, so dass unsere gesammelten Beutel keine Probleme darstellten.
Nachdem alle Passagiere und einige Autos und LKWs auf die Fähre gelaufen bzw. gefahren waren legte die Fähre ab und brachte uns auf den Weg zur Nordinsel. Der erste Teil der Strecke ging noch durch den Queen Charlotte Sound, den wir am Vortag von unserer Hilltop-Lookout-Wanderung schon gesehen hatten. Durch einige Wolken und Sonnenlöcher waren die Berge eindrucksvoll in Szene gesetzt und haben immer wieder zu Schnappschüssen der sehr unterschiedlich genutzten Landschaft eingeladen. Nach einer ziemlich langen Fahrt durch die Fjorde ging es dann auf die offene See. Beide Küsten konnte man bereits sehen, allerdings dauerte es gefühlt ziemlich lange (es waren insgesamt 3 Stunden) bis wir in Wellington ankamen. Während der ganzen Überfahrt herrschte an Deck der Fähre kräftiger Wind und meist strahlende Sonne. In der Bucht von Wellington konnten wir einige Leuchttürmchen und auch viele Segelboote beobachten, die den Wind scheinbar sehr genossen haben.
In Wellington angekommen, ging es erstmal mit einem Shuttle Taxi zu unserer Wohnmobilübernahme in Lower Hut, das ca. 20km von Wellington entfernt liegt. Nach den ersten Inspektionen ging es gleich zum Pak'n'Save, um die Einkäufe für die nächsten Tage zu besorgen. Im Anschluss an den langen Supermarktbesuch ging es noch ins anliegende Warehouse, um einen Grill für die nächsten Wochen zu kaufen. Bei einem kurzem Abstecher zum Strand kühlten wir unsere Füße im Meer ab, um dann wenig später zu unserem ersten Campingplatz in Upper Hut zu fahren.
Grillaufbau, Wäsche waschen, Wohnmobil einrichten und ein paar andere Kleinigkeiten wurden erledigt, bevor wir uns gemütlich beim Gas-Grillen zusammen setzten und unser Gegrilltes aßen. Der Abend ging entspannt zuende und wurde mit ein paar Langzeitbelichtungen abgeschlossen.
Route
Größere Kartenansicht